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Wer fragt, weiß Bescheid: Kevins Experience als Fachlagerist bei ALBA

Früh aufstehen, mit der S-Bahn nach Birkenstein in den Berliner Speckgürtel fahren, um dann noch 17 Minuten zu laufen. Das hat Kevin, 16 Jahre, eine Woche lang gemacht. Für den Schüler aus Marzahn war das eine echte Experience. Voll ausgerüstet mit Arbeitssachen, Schutzhelm und Ohrstöpseln hat er bei ALBA fünf Tage den Azubi bei seiner Ausbildung zum Fachlageristen  begleitet.

Eine Woche als Fachlagerist bei ALBA

„Ich arbeite gern körperlich und wollte wissen, was am Job dran ist. Mal gucken, ob mir die Arbeit Spaß macht“, mein Kevin. Seine Lehrerin brachte ihn auf die Idee, eine Experience zu machen und half ihm auch gleich bei der Online-Bewerbung. Bei seiner Experience lernte Kevin viel über verschiedene Lagermöglichkeiten und das richtige Sortieren von Metallen, Wasserhähnen, Schüttgut und weiteren Materialien - und fegen. „Klar, das gehört auch dazu. Ein Kollege hat mir gezeigt, wie man das am besten macht: nicht zu doll und immer schön von sich weg fegen.“

Aber hauptsächlich hat Kevin gefragt. „Ich habe mich viel mit den Kollegen unterhalten, ob sie den Beruf weiterempfehlen können, wie sie die Arbeit einschätzen und natürlich, ob ich geeignet wäre.“
In der Berufsschule am Platz der Luftbrücke in Berlin hat er auch den anderen Azubis Löcher in den Bauch gefragt, wie die Ausbildung in ihren Unternehmen so ist. „Ich bin halt neugierig und noch am Überlegen, was ich machen will“, meint Kevin.

Der frühe Vogel fängt den Wurm

Das frühe Aufstehen stört ihn schon einmal nicht. „Ich stehe lieber früher auf und bin pünktlich. Das finde ich wichtig. Das macht sonst keinen guten Eindruck“, ist Kevin überzeugt. Auch der lange Weg hat ihn nicht gestört. „Ich hatte ja von euch (One Week Experience) eine sehr genaue Wegbeschreibung – zum Glück“, freut er sich. Nur die vielen Menschen im Berufsverkehr waren für ihn anstrengend und dass die Kollegen so viel geraucht haben.

Nach der Experience gibt es viele Möglichkeiten

Jetzt muss Kevin erst einmal seinen Mittelschulabschluss (MSA) machen und dann schauen, wie es weitergeht. Vielleicht lernt er einfach an einem Oberstufenzentrum in Berlin weiter. In jedem Fall will er gern noch andere Berufe kennenlernen. „Meine Mutti arbeitet im Büro und qualifiziert sich gerade weiter. Sie will mir zeigen, was sie da zu tun hat.“

Passen dazu würde eine Experience im kaufmännischen Bereich. Die Option steht ihm jederzeit offen. Und bei One Week Experience hat er sich gut betreut gefühlt. „Es hat mir gefallen, dass ich bei Fragen immer jemanden hatte, mit dem ich reden konnte. Man steht nicht im Leeren und es ist jemand da, der sich um einen kümmert. Ein neutraler Punkt, unabhängig vom Unternehmen.“

Genug Motivation sich auf den Weg zu machen und den richtigen Job zu finden, hat Kevin in jedem Fall schon gezeigt. Die Sache mit den Experiences kann er empfehlen. Das wissen auch schon seine Freunde.

(Anm. der Redaktion: Aus Datenschutzgründen haben wir den Namen der beteiligten Person anonymisiert)

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