Ausbildung, Berufs- & Studienorientierung, One Week Azubi and Azubi

Den Durchblick behalten als Feinoptiker

Wo möchte ich mich in 10 Jahren sehen?

Studienzweifel, ok, aber was ist die Alternative zum Studium? Piotr merkte während seines Studiums, dass Uni doch nicht so seine Welt ist. Mit One Week Azubi begleitete er einen Azubi eine Woche lang und hat so den Beruf gefunden, der wirklich zu ihm passt.

Piotr bemerkte sehr früh, dass ein Studium das Falsche für ihn ist. Er konnte sich nicht vorstellen, den Rest seines Lebens in einem Büro zu sitzen. Statt für die Uni Bücher zu lesen und zu lernen, hat er in seiner Freizeit lieber an filigranen Projekten herumgebastelt und getüftelt. Aus diesem Grund hatte Piotr das Gefühl, die Ausbildung zum Feinoptiker könnte das Richtige für ihn sein. Mit der nötigen Motivation einen anderen Weg zu wagen, wendete er sich an One Week Experience.

Azubis im gleichen Alter begleiten

An eine Teilnahme bei One Week Azubi hat ihm der direkte Kontakt mit dem Azubi gereizt. Er wollte wissen, wie sich ein Azubi während seiner Arbeit fühlt, um selber nachvollziehen zu können, was ihn erwarten könnte, wenn er sich für eine Ausbildung zum Feinoptiker entscheidet. Sein Ziel war es, durch eine Experience mehr über die Ausbildung und ein potentielles Unternehmen zu lernen. Und da passte es wie die Faust auf's Auge, dass es möglich war, gerade bei Berliner Glas eine Experience zu machen.

Der Weg ins Abenteuer

Während der Experience begleitete Piotr einen Azubi eine Woche lang während der Arbeit.

 Ich hatte sofort das Gefühl, mit zu den Azubis zu gehören!

Piotr wurde, im Unternehmen angekommen, vom freundschaftlich wirkenden Klima zwischen den Ausbilder*innen und den Azubis überrascht und war erstaunt über die generelle Offenheit gegenüber Anderen im ganzen Unternehmen: „Meine Gastgeberin war sehr hilfsbereit und freundlich und kümmerte sich gut um mich“, berichtet er. Jede*n den*die er etwas fragte, antwortete ihm ausführlich. Und natürlich konnte er sich alles in Ruhe anschauen.

Mitmachen, nicht nur zuschauen

Aber nicht nur schauen war während seiner Experience angesagt. Anstatt nur herumzustehen, durfte Piotr produktiv mithelfen und lernen. Besonders der handwerkliche Aspekt hat ihm gefallen, denn in der Ausbildung lernt man Stück für Stück den Umgang mit Glas: Schleifen, Beschichten, Sandstrahlen, Ätzen, aber auch das genaue Messen und Prüfen sind die Dinge, bei denen Piotr mitgemacht hat. Es faszinierte ihn, dass in der Ausbildung Feinoptiker*in Perfektion und Präzision zusammenkommen. Man muss seiner Arbeit volle Konzentration schenken.

Mein Highlight war, dass ich meine über die Woche gefertigte Linse als Andenken mit nach Hause nehmen durfte.

Natürlich gab es auch Herausforderungen. Feinoptiker*in ist ein sehr spezialisierter Beruf. So verwundert es nicht, dass die größte Hürde für Piotr das Nachvollziehen der komplizierten Fachsprache war, die alle um ihn herum sprachen. Aber Herausforderungen nimmt Piotr sportlich. Mit aufmerksamem Zuhören und Nachfragen verstand er von Tag zu Tag mehr von dem, was die Azubis und Kollegen miteinander über die Arbeit sprachen.

Trau dich!

Nach der Experience ist er sich sicher, dass der Ausbildungsberuf der Ort ist, an dem er in 10 Jahren immer noch arbeiten möchte. Anstatt das nervenaufreibende Herumsitzen und Lesen kann er jetzt etwas machen, das ihm wirklich Spaß macht. Er ist seinem großen Ziel einen Schritt näher gekommen, eines Tages hochmoderne Linsen für die Raumfahrt zu entwickeln – eben das was man neben anderem auch bei Berliner Glas macht.

(Anm. der Redaktion: Aus Datenschutzgründen haben wir den Namen der beteiligten Person anonymisiert)

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